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Der Töpfermarkt 2022

findet vorraussichtlich vom 26. Mai bis 29. Mai 2022, wie gehabt in den Dießener Seeanlagen statt

Liebe Keramikerinnen und Keramiker, liebe Ausstellerinnen und Aussteller,

bereits zum zweiten Jahr musste heuer zu unserem großen Bedauern der bekannte und beliebte Töpfermarkt in Dießen pandemiebedingt ausfallen. So sehr hatten wir uns darauf gefreut, Sie zum Jubiläumsmarkt bei uns willkommen heißen zu dürfen.

In der großen Hoffnung, dass 2022 alles besser wird, richten wir unseren Blick voraus und möchten Sie hiermit schon jetzt auf den Dießener Töpfermarkt im nächsten Jahr hinweisen. Er findet voraussichtlich an Christi Himmelfahrt, vom 26. Mai bis 29. Mai 2022, wie gehabt in den Dießener Seeanlagen statt.

Die Anzahl der Aussteller hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und wird 2022 nicht erhöht. Da wir nun zweimal nacheinander den Markt aus den bekannten Gründen leider wieder absagen mussten, werden wir nun erstmals und als einmalige Ausnahme auf ein weiteres Auswahlverfahren verzichten und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bereits für den Töpfermarkt 2021 eine Zusage erhalten hatten, für einen Standplatz einplanen.

Alle für 2021 ausgewählten Ausstellerinnen und Aussteller werden deshalb in den kommenden Tagen Post aus dem Dießener Rathaus erhalten und darum gebeten uns mitzuteilen, ob Sie am Töpfermarkt 2022 in Dießen teilnehmen möchten.

Herzliche Grüße
Ihre

Sandra Perzul                                Wolfgang Lösche
Erste Bürgermeisterin                        Marktleiter

 


Töpfermarkt Diessen für 2021 endgültig abgesagt

Auch Juli-Termin ist aufgrund der Pandemie-Situation nicht möglich
 

Dießen. Der Diessener Töpfermarkt wird aufgrund der anhaltenden Pandemie-Situation für 2021 endgültig abgesagt. Schweren Herzens müssen wir nun auch im zweiten Jahr den beliebten und bekannten Töpfermarkt absagen, der für unsere Marktgemeinde von so großer Bedeutung ist. Die aktuelle Pandemielage lässt leider, trotz derzeit niedrigen Inzidenzen, keine wirklich verlässliche Prognose und Sicherheit für eine Durchführung zu“, sagt Diessens erste Bürgermeisterin Sandra Perzul. „Im Hinblick auf die Planungssicherheit für die Aussteller, alle beteiligten Vereine und das heimische Übernachtungsgewerbe sowie aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen bei einer möglichen Durchführung ist eine weitere Verzögerung der Entscheidung nicht mehr möglich. Wir hoffen daher auf das kommende Jahr und sind positiv gestimmt, dass dann nach zweijähriger Pause der Töpfermarkt wieder stattfinden kann.“ Vom Gesundheitsamt des Landkreises Landsberg am Lech und vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft habe es zudem keine konkrete Aussage und Prognose hinsichtlich einer möglichen Durchführung des Marktes gegeben.

Auch Marktleiter Wolfgang Lösche bedauert die endgültige Absage sehr: „Die Keramikwerkstätten benötigen dringend Planungssicherheit, daher haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Einen Markt dieser Größenordnung zu veranstalten ist nach derzeitiger Lage leider weiterhin nicht verantwortbar.“

Wegen der Pandemie-Situation war in diesem Frühjahr bereits der traditionelle Termin des Diessener Töpfermarkt an Christi Himmelfahrt abgesagt worden. Als alternativer Termin war der Zeitraum vom 22. bis 25. Juli anvisiert worden. Schon im ersten Corona-Jahr konnte die 20. Ausgabe des Diessener Töpfermarktes nicht stattfinden. Die Veranstaltung wurde in 2020 zunächst von Mai auf September verschoben und dann schließlich ganz abgesagt. In normalen Zeiten wird das Keramik-Festival mit rund 150 ausstellenden Werkstätten immer an Christi Himmelfahrt veranstaltet und lockt in den Seeanlagen direkt am Ammersee jedes Jahr zwischen 50 000 bis 60 000 Besucher an. Die Keramikfans kommen nicht nur aus der Region. Viele lockt es sogar aus Italien oder der Schweiz an den Ammersee. Besondere Bedeutung hat der Markt aber auch deswegen, weil nicht nur Sammler, sondern auch Vertreter von bedeutenden Keramik-Galerien und Museen nach Diessen fahren.

 

 

Töpfermarkt trauert um Keramikmeister Fritz Rossmann

Der Dießener Töpfermarkt hat den jüngst verstorbenen Keramikmeister Fritz Rossmann als einen großen Vertreter der zeitgenössischen Keramik in Deutschland gewürdigt. „Mit ihm verlieren wir einen Star unseres Töpfermarktes. Wir bedauern sehr seinen viel zu frühen Tod“, hebt Marktleiter Wolfgang Lösche hervor. Der mit 63 Jahren verstorbene Fritz Rossmann aus Höhr-Grenzhausen in Rheinland-Pfalz hatte an allen Dießener Töpfermärkten der vergangenen 19 Jahre in den Seeanlagen teilgenommen. Mit seinen kunstvollen Porzellanarbeiten war er ein ganz wesentlicher Aussteller und Herzstück des Töpfermarktes im Süden des Ammersees. Mit Hochachtung vor seiner Leistung als Keramiker und seiner besonderen Persönlichkeit trauern seine Angehörigen, Freunde und Liebhaber seiner Keramik.

Der gebürtige Kölner war berühmt für seine „tanzenden Schalen“ aus feinstem Porzellan. Die kleinen Bohrungen der Gefäßwände, die nach dem ersten Brand mit Seladonglasur überzogen wurden, erzeugen eine „himmelszeltene Strahlkraft“. Die meist an der Scheibe freigedrehten Steinzeug- und Porzellangefäße sind von höchster handwerklicher Perfektion.

Fritz Rossmann stammt aus der Steinzeugstadt Frechen bei Köln. Gelernt hat er in einer traditionellen Werkstatt im Westerwald. Bei seinen Arbeiten ging es ihm nie um Reproduktionen traditioneller Gebrauchskeramik. Sein Ziel war nicht vorbildliche Formen der Vergangenheit oder anderer Kulturkreise zu wiederholen oder zu adaptieren. Vielmehr wollte er das, „was unsere Bewunderung historischer Keramik ausmacht – sei es eine wunderbare Glasurfarbe auf alten chinesischen Gefäßen der Song-Zeit oder die verwitterte Engobenmalerei der berühmten Kamares-Ware von Phaistos – in seine heutigen, zeitgemäßen Arbeiten aufnehmen und als ästhetisches Mittel verwenden“, schreibt Keramikingenieur und Dozent Wolf Matthes.

Die Werke von Fritz Rossmann sind in zahlreichen Museen in Deutschland, aber auch in internationalen Häusern zu bewundern, so im Hetjens Museum in Düsseldorf, im Kunstgewerbemuseum in Berlin, in der Neuen Sammlung in München, im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe, im Ceramics Museum Grimmerhus in Dänemark, im Fule International Ceramic Art Museum in Fuping in China und im Museum of Modern Ceramic Art in Gifu in Japan, um nur einige zu nennen. Fritz Rossmann wurde auch mit vielen nationalen und internationalen Preisen und Ehrungen bedacht, so mehrmals mit dem Staatspreis Rheinland-Pfalz, dem Preis der Stadt Hanau sowie Preisen und ehrenvolle Erwähnungen in Japan und Korea.


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